Mein Weg zurück in die Küche

Nachdem ich gefühlt ganz unten war, versuchte ich, mich wieder hochzukämpfen. Und das Erste, was ich tat, war: Küchenschränke auf und ALLES WEG! Wutentbrannt schmiss ich die Fertigprodukte durch meine Küche. Alles, was nach Abgepacktem aussah, flog in den Müll.

Nach einer kurzen Verschnaufpause informierte ich mich, wie ich „gesund" kochen konnte – also alles ohne Zusatzstoffe oder Ähnliches. Die Entscheidung für Spaghetti Bolognese war schnell gefallen, mein damals vierjähriger Sohn wollte nur diese Mahlzeit essen.

Das war das Beste für mich seit Langem. Ich wusste, ich war auf dem richtigen Weg, aber das konnte nicht das Ende gewesen sein.

Seit diesem Zeitpunkt war alles anders. Bei jedem Gericht war Zettel und Stift immer dabei. Ich schrieb alles auf, was ich zum Würzen benutzte, probierte neue Rezepte aus und wandelte sie für mich ab. Ich stellte eigene Marinaden her, und auch andere Standard-Gewürzmischungen fanden Platz in meinem Schrank.

Die Wahrheit auf dem Grill

Die Wahrheit zeigte sich schnell und überwältigend: Bei Grillabenden blieb das vorgewürzte Grillgut liegen. Im Gegensatz dazu erfreuten sich meine selbst eingelegten und gewürzten Sachen an größter Beliebtheit. Es war egal, ob es Grillgut, Beilagen oder Dips waren – alle waren begeistert.

Der zündende Funke

Eines Abends stellte mir eine Freundin eine für mich wichtige Frage, die alles veränderte:

„Warum nur im Kleinen denken? Warum verkaufst du deine Gewürzmischungen nicht einfach?"

Ich hatte nicht nur ein Geschäftskonzept, sondern das gefunden, was mir Spaß macht. Jetzt wusste ich, wo es langgeht, und so habe ich auch alle Hürden genommen, die mir im Weg standen. Der Online-Shop für meine Gewürze war geboren, angetrieben von Leidenschaft und der Unterstützung von Freunden.

Franzi in ihrer Gewürzekammer Franzi in ihrer Gewürzekammer Franzi in ihrer Gewürzekammer
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